staonline e.V.

Bild berichtet über ersten Twitter-Gottesdienst in Deutschland

twittergottesdienst_bildAuf das Interesse der Medien stieß der erste Twitter-Gottesdienst in Deutschland, der am letzten Samstag aus der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bergisch Gladbach kam.  Europas auflagenstärkste Tageszeitung “Bild” berichtete unter der “Rubrik Digital > Internet” über die Premiere und verwies gleich auf den nächsten Gottesdienst am kommenden Freitag um 20:30.

Hier der Link zum Artikel: http://www.bild.de/BILD/digital/internet/2009/06/22/christliches-getwitter-freikirche/erster-gottesdienst-auf-twitter.html

Twittern in der Kirche: Erster Gottesdienst als Mikro-Blog

schlosskirchetwitter[Köln] Am Samstag (20. Juni) wird erstmals ein vollständiger Gottesdienst live über Twitter kommuniziert. Ab 11 Uhr können die Abonnenten der „Schlosskirche“ den 140-Zeichen-Tweets auf ihren Smartphones oder an den Computerbildschirmen folgen und am Gottesdienstverlauf teilnehmen. „Twitter wird unser Leben und die Art, wie wir Informationen austauschen weiter verändern“, erklärt Martin Haase, der in dem Gemeindezentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Bergisch Gladbach den Twitter-Gottesdienst halten wird. „Den Menschen einen medienfreundlichen Gott bekannt zu machen, ist eine Verantwortung, der sich gläubige Menschen stellen müssen.“ Haase ist davon überzeugt, dass die auf 140 Zeichen begrenzten Tweets, ähnlich wie die SMS der mobilen Telefone, intensive Aufmerksamkeit und lebendige Communities erzeugen.

Das Projekt wird von dem in Köln ansässigen Medienverein staonline e.V. gefördert, der sich seit 1997 unter dem Slogan „web the mission“ für die christliche Nutzung der neuen Medien engagiert.

Bevor man der “Schlosskirche” unter http://twitter.com/schlosskirche folgen kann, ist eine Registrierung bei Twitter http://twitter.com erforderlich. Die Anmeldung an dem Mikro-Blog-Dienst ist schnell erledigt und kostenlos. Es müssen keine Programme installiert werden.

“Watch your web”: Neue Kampagne zu Gefahren des Umgangs mit persönlichen Daten im Netz

Mit “watch your web” hat IJAB, die Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V, eine neue Kampagne zur Sensibilisierung Jugendlicher im Umgang mit persönlichen Daten im Internet gestartet. Neben einer eigenen Internetplattform wurden auch Videoclips mit den Hauptbotschaften der Kampagne entwickelt.

watch_your_web_logoDie vom vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie dem Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Kampagne steht im Zeichen des derzeitigen Booms sozialer Netzwerke wie „StudiVZ.de“, „schuelerVZ.de“, „Lokalisten.de“, „Werkennt-wen.de“ oder „Facebook.com. Jugendliche können mit derartigen Web 2.0-Angeboten neue Chancen der Präsentation und Kommunikation nutzen, gehen jedoch auch viele Risiken ein.

So herrscht bei der Verwendung sozialer Netzwerke eine sehr freizügige Preisgabe persönlicher Daten wie beispielsweise Geburtsdatum, Hobbys, Lieblingsfach, Wohnort, Schule etc. vor. In Kombination mit Privatfotos und intimen Videoclips eröffnen sich hier beinahe unbegrenzte Möglichkeiten der Erfassung der persönlichen Identität. Welche Risiken und Gefahren für die Persönlichkeitsrechte mit der Nutzung solcher Dienste verbunden sind, ist den Nutzerinnen und Nutzern oft nicht bekannt oder wird von ihnen weitgehend ignoriert.

Ziel der “watch your web-Kampagne” ist deshalb die Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen durch eine breitenwirksame und jugendgerechte Aufklärungskampagne über die Gefahren des unbedachten Umgangs mit persönlichen Daten im Internet. Auf der Internetseite www.watchyourweb.de finden sich deshalb seit heute jugendgerechte Informationen zum Thema sowie begleitende multimediale Materialien (z.B. Videoclips, Webtest usw.).

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